„Relaxed“ (CC BY-NC 2.0) by phij: https://flic.kr/p/DeARV

Auch ein Mini-Sabbatical tut Wunder. Erfahrungen und Tipps von Kerstin Born.

Ein Sabbatical ist ja mittlerweile fast schon ein bisschen zum alternativen Trend geworden. Raus aus dem Arbeitsalltag. Rein ins Leben. Sich selbst finden. Ins Kloster gehen. Oder so ähnlich.

Kloster und Stereotype hin oder her. Ich hab das mal ausprobiert und drei Monate Auszeit von meinem Job als Projektmanagerin bei der KOOPERATIVE BERLIN genommen – ein Mini-Sabbatical sozusagen – und kann das allen, die sich selbst mal finden möchten, sehr empfehlen. Und all denen, die sich ohnehin schon gefunden haben, sowieso. Das sind meine Tipps für zukünftige Sabbaticalaner:

1. It`s all possible!

Die richtig gute Nachricht ist: Für eine längere Auszeit vom Job müsst Ihr nicht gleich Euren Job kündigen, sondern könnt in Abstimmung mit Eurem Arbeitgeber verschiedenste Arten von Sabbaticals mit einer Dauer von zwei Monaten bis sogar fünf Jahren vereinbaren und im Anschluss in Eure Position zurückkehren. Im Rahmen mancher Modelle arbeitet man im Voraus für einige Zeit etwas mehr und erhält dann während der Auszeit trotzdem weiterhin (anteilig) sein Gehalt.

2. Let´s do it!

Kündigt Euren Wunsch in jedem Fall rechtzeitig bei Eurem Arbeitgeber an. So habt Ihr genügend Zeit, um alles Nötige (z.B. möglicherweise eine Vertretung für Dich) zu organisieren. Und keine Angst vor bürokratischen Hürden! Ein Sabbatical kann vertraglich zwar sehr unterschiedlich geregelt werden, aber zusammen mit Eurem Arbeitgeber findet Ihr sicherlich die für Euch passende Lösung!

3. No Plans!

Klingt erstmal ein bisschen blöd, denn schließlich habt Ihr nun mehrere Monate freie Zeit, die Ihr doch eigentlich so richtig schön Verplanen könntet. Aber hey….. Ihr wolltet doch raus aus dem Planungswahnsinn. Daher: Bucht einfach mal nen Flug nach Timbuktu und steigt in den Flieger. Soll schön sein dort 😉 Und wenn Euch irgendwann mal das Geld knapp werden sollte oder Ihr einfach nicht die ganze Zeit in der Welt rumtingeln wollt (das Schöne liegt ja meist doch so nah), dann sind es meist die ganz unspektakulären Dinge, die richtig gut tun: bei den Eltern im Garten entspannen, am Dienstagmorgen in eine Ausstellung gehen oder am Montagabend in der Lieblingskneipe rumhängen. Und als Letzte_r gehen 😉

In diesem Sinne: Viel Spaß!

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