Was passiert, wenn man mit Schüler_innen einer 11.Klasse das Gelände einer alten Kaserne besucht? Wie kann man jemanden, der es nicht erlebt hat, die Geschichte der Sowjetsoldat_innen in der DDR näher bringen? Und wie lassen sich ehemals militärische Flächen und Gebäude heute friedlich nutzen?

Wir haben es einmal versucht:

Mit unserer Workshopreihe: “Spuren eines stillen Rückgangs – 20 Jahre Auflösung der Westgruppe der Truppen (WGT)”

Am 7. November 2014 war das Kooperative Berlin Team deshalb zu Gast bei der 11. Klasse des Evangelischen Gymnasiums Hermannswerder in Potsdam für den ersten Teil des Workshops: in dreieinhalb Stunden intensiver Arbeit diskutierten die Schüler_innen über das „Wie“ und „Warum“ der Sowjetsoldat_innen in der DDR, bearbeiteten Konversionskonzepte von ehemaligen Militärgeländer in aller Welt und fanden sogar noch Zeit für ein kleines Fotoprojekt vor Ort, mit dem sie versuchten selbst einen neuen Blick auf ihre Schule zu werfen.

Um die Schüler_innen aus der grauen Theorie heraus zu bringen ging am 10. November auf das ehemalige WGT-Gelände bei Elstal. Die Aufgabe der Schüler_innen war es Gesehenes zu dokumentieren und festzuhalten: Den “alten” Ort so “neu” zu erzählen. Die Eindrücke des Tages haben wir hier zusammen gefasst.

Anlässlich des 20. Jahrestages des Abzugs der ehemaligen Sowjetarmee (Westgruppen der Truppen / WGT) aus Ostdeutschland bietet die Kooperative Berlin mit Unterstützung durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburgs (MBJS) mehrteilige kostenlose Schüler_innen-Medienworkshops für Schulen (Jahrgang 8 – 13) in Brandenburg an.

 

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