Der #netbeat. Wöchentlich kuratiert von den Kooperateuren für Euch: Die spannendsten Links zu Netzpolitik, Kultur, Medien, Zeitgeschichte, digitaler Bildung und Politik.

Bildung: Die hohe Kunst des Codens

Von Lydia Meyer

Paul Ford hat für Bloomberg Business einen sehr langen Text über Codes & Coden für Leute, die damit nichts zu tun haben, verfasst. 38.000 Wörter lang, um genau zu sein. Sich durch diese Datenmenge durchzukämpfen, lohnt sich allemal: Das gut gemachte Scrollytelling deckt nämlich so ziemlich alles ab, was man schon immer einmal über die Welt der Programmierer wissen wollte und sollte. Und für die Faulen gibt es das ganze auch als Video.

Hier gehts zum Artikel:

Zeitgeschichte: Die Opferzahlen des zweiten Weltkrieges sichtbar machen

Von Oliver Baumann

Daten. Daten. Daten. Visualisierung. Zahlen, die keiner begreifen kann, werden durch grafische Aufbereitung verständlicher. Das Projekt Fallen versucht die Opferzahlen des zweiten Weltkriegs, geschätzte 70 Millionen Menschen, mit Hilfe von Grafiken aufzubereiten und in Relationen zu setzen.

Hier geht’s zur Website:

Kultur: Bücher und Bäume der Zukunft

Von Doreen Werner

Die Konzeptkünstlerin Katie Paterson pflanzt einen Wald, der im Jahr 2114 abgeholzt werden soll. Das Ziel: Papier für eine Anthologie aus Gedichten und Prosa zu gewinnen, die erst in 100 Jahren veröffentlicht wird. Bis dahin reicht jedes Jahr ein_e Künstler_in einen Text ein, der bis zu diesem Zeitpunkt in der New Public Deichmanske Library in Oslo auf seinen großen Tag warten muss. Das ganze nennt sich Future Library.

Future Library, Katie Paterson from Katie Paterson on Vimeo.

Politik: Die Toten kommen

Von Patrick Stegemann

In dieser Woche wird das Zentrum für politische Schönheit Tote des europäischen Grenzregimes in das Zentrum der Macht Europas tragen: In einer großangelegte Aktion werden tote Geflüchtete in Berlin beigesetzt. Am Sonntag wird es einen Marsch auf das Kanzleramt geben.

Die Aktion „Die Toten kommen“ erfüllt genau jenen Anspruch, den einer der Köpfe des Kollektivs, Philipp Ruch, in diesem sehr aufschlussreichen Essay entwickelt: Denk- und Handlungsverbote aufzulösen, um die höchste Form der Kunst ins Werk zu setzen: Politik.

Journalismus: Ramis Flucht per WhatsApp

Von Jördis Dörner

Seit einigen Tagen bekomme ich regelmäßig WhatsApp-Nachrichten von ihm: Von Rami aus Syrien. Rami (31) ist auf der Flucht und will nach Deutschland. Wo hält er sich gerade auf? Was passiert als nächstes? Über zwei Wochen wird seine mehrmonatige Flucht per WhatsApp nacherzählt. Natürlich schreibt nicht Rami die Nachrichten, sondern die NDR-Redaktion. Dennoch eine wahre Geschichte und ein sehr spannendes journalistisches Format:

Hier geht’s zum WhatsApp-Ticker:

Politik: Nationale Wahlen interaktiv erleben

Von Benita Dill

Alle paar Wochen ein Referendum und kein eindeutig bestimmtes Staatsoberhaupt – die direkte Demokratie der Schweiz kann schon manchmal etwas verwirrend erscheinen. Im Oktober 2015 wird bei unserem kleinen Landesnachbarn gewählt und bis dahin versucht die App politbox Licht ins Dunkel zu bringen. Mit Hilfe der Quiz-App kann man sein Wissen testen und seine Meinung zu den verschiedensten Themen einbringen. Doch nicht nur digital, sondern auch auf der Straße wollen die politbox-Macher mit den Bürgern ins Gespräch kommen. Noch den ganzen Sommer über touren sie mit Ihrem Bus durch die Kantone.

Hier geht’s zur App:

Politik: Wanted: Women’s Rights!

Von Morgane Llanque

Caitlin Dewey hat für die Washington Post 7 Restriktionen aufgelistet, denen Frauen in allen Teilen der Erde immer noch unterliegen. Lachen ist erlaubt. Weinen auch.

Hier geht’s zum Artikel:
Der World Economic Forum’s 2013 Gender Gap index. Länder in rot und orange weisen die meisten Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen auf. ©WEF

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