Dieses Mal gibt es im #netbeat ein Storytelling-Webtool aus Istanbul. Außerdem: Spannende Projekte und Aktionen zu Werbeplakaten sowie das Thema Big Data, das auch vor dem Arbeitsplatz nicht mehr Halt macht. Und: Was passiert eigentlich, wenn man Spam-Mails antwortet? Ein Englischer Comedian hat`s ausprobiert! Der #netbeat. Wöchentlich kuratiert von den Kooperateuren_innen. Das Beste aus Netzpolitik, Kultur, Medien, digitaler Bildung, Politik und Zeitgeschichte.

Kultur Re: Günstig Viagra kaufen

von Kirsten Mieves

Werbung für Viagra, der große Gewinn, die letzte Rettung: Spam! Landet ganz schnell im digitalen Papierkorb. Oder schon mal dran gedacht zu antworten? Der britische Comedian James Veitch hat’s gemacht. Das Ergebnis ist grandios – und macht Lust, es selbst mal zu versuchen …
Veitch hat aus seinen Schriftwechseln ein ganzes Buch gemacht. Einen Auszug gibt es hier – unbedingt lesen!

Quelle: flickr.com Lizenz: CC 2.0

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Kultur Plac(art)

von Miriam Menzel

Wir leben – seit mindestens 100 Jahren – in einer Konsumgesellschaft. Eines unserer wichtigsten Kommunikationsmittel ist deshalb – natürlich – das Werbeplakat. Es spiegelt und beeinflusst unser (Sprach-) Handeln, Geschlechter- und andere Leitbilder. Umso spannender ist das Projekt urbar.net, das sich der „Urbarmachung von urbanen Werbeflächen der U-Bahn für ein wahres Wort!“ verschrieben hat und im Raum Berlin mit Plakaten wie diesen für Lichtblicke und Erleuchtung sorgt. Auch schön: Die Aktion „Mach, was zählt“ des Peng Collective, die – mit ähnlichen Bildern, und ähnlichen Slogans – kritisch auf die jüngste Bundeswehr-Werbe-(Plakat-)Aktion „Mach, was wirklich zählt“ reagiert.

Quelle: flickr.com Lizenz: CC 2.0

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Medien Big Data im Büro

von Merlin Münch

‚People Analytics‘ ist nicht etwa der Name des neuen Radiohead Albums oder ein Seminar für Ethnologen. Vielmehr steckt dahinter eine Idee, die den modernen Arbeitsplatz optimieren soll. Anhand verschiedener Methoden könnten Unternehmen schon bald das Verhalten ihrer Mitarbeiter quantifizieren und auswerten. Wer braucht wie lange für eine bestimmte Aufgabe? Welche Teams funktionieren gut zusammen, welche nicht? Auch auf der Führungsebene soll das Konzept seine Wirkung entfalten. So könnten z.B. Algorithmen Bewerbungsschreiben analysieren und miteinander vergleichen. Entscheidungen sollen so ‚objektiver‘ getroffen werden. Google und IBM setzen bereits auf verschiedene Methoden der Mensch-Analyse. Wirklich menschlich klingt das bisher nicht.

Medien Storytelling vom Bosporus

von Bastian Tittor

Abseits des Storytelling Mainstreams à la Pageflow und Storyform bietet ein junges Entwicklerteam aus Istanbul eine attraktive Alternative. Mit Line lassen sich auf nutzerfreundlicher Basis tolle Multimedia-Storys bauen. Das in Deutschland kaum verbreitete Tool erlaubt die Implementierung von Bildern, Videos, Audiodateien und sogar Social Media-Beiträgen. Weiterhin lassen sich interaktive Zeitleisten erstellen, welche dann vom User per Scroll-Rad erkundet werden können. Das Beste zum Schluss: Dank des relativ simplen Designs lässt sich das fertige Produkt mühelos in die meisten Web-Layouts einbinden.

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