#netbeat 41/15 Last #netbeat, i gave you my heart.

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Auch im Internet. Im nächsten kommt vielleicht auch die Bundesregierung in der Gegenwart an. Außerdem gibt es eine Serienempfehlung, das Intranet of things und, alle warten drauf, Star Wars.

Vielen Dank an alle die immer fleißig den #netbeat lesen. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Der #netbeat! Die besten Links der Woche. Wöchentlich kuratiert von den Kooperateuren für Euch: Das Beste aus Netzpolitik, Kultur, Medien, digitaler Bildung, Politik und Zeitgeschichte.

 

Das Netz

von Patrick Stegemann

Hä? Schon wieder vorbei? Das Jahr 2015 ist fast Geschichte. In den Jahresrückblicken werden wir gequält mit Nachrufen auf Helmut Schmidt.
2015 war jedoch vor allem eines: ein politisches Jahr. Und jede Bindestrichpolitik schlägt sich natürlich auch in unserem Lebensraum wieder: dem Netz. iRights gibt daher bereits zum vierten Mal den netzpolitischen Jahresrückblick heraus – mit dem bescheidenen Titel „Das Netz“.

Gibt’s als Buch für knapp 15€ (für Oma zu Weihnachten, vielleicht?) oder online: dasnetz.online
Ich habe u.a. einen Beitrag zur Start-Up-Kultur und den Überbleibseln der Revolution in Ägypten beigesteuert.

Calendar

 

Zukünfte des Computers: MIT „Reality Editor“

von Arjan Dhupia

Nach dem „Internet of Things“ jetzt also das „Intranet of Things“? Nachwuchsforscher vom MIT entwickeln mal wieder ein „neues Paradigma“ für die vernetzte Welt von Morgen, in der man Alltagsgegenstände eigenständig miteinander vernetzen und so z. B. Funktionen von Schaltern, Reglern laufend verändern kann. Das „Internet of Things ist“ ja eigentlich ein ziemlich alter Hut und wurde bereits Ende der Achtziger Jahre in Kalifornien von ein paar Hippie-Ingenieuren als Gegenentwurf zum Virtual Reality Paradigma ersonnen – da waren Internet und mobile Endgeräte noch was für die Glaskugel. Interessant am MIT-Konzept ist aber, dass es nicht dem Cloud-Gedanken folgt, sondern sich die Geräte rein lokal vernetzen sollen – in Zeiten von Sicherheitswarnungen und Spionage nicht der schlechteste Ansatz. Ob es wirklich was wird mit der neuen Medienwelt? Keine Ahnung. Spielt das überhaupt eine Rolle in der Computerforschung? Wie heißt es bei Naum Gabo so schön: „Not to lie about the future is impossible, and one can lie about it at will“.

REALITY EDITOR from Fluid Interfaces on Vimeo.

 

Zentralisierung, yeah! Oder eher nicht?

von Oliver Baumann

Dezentralisierung ist irgendwie nicht so toll. Und ganz schön teuer und umständlich und eigentlich total ineffektiv. Der Ruf, gerade in der Bildung nach Vereinheitlichung wird immer lauter. Und auch wenn über freie Bildungsmaterialien (OER) debattiert wird, erschallt sofort der Ruf nach einer zentralen Meta-Instanz. Und nun folgt die zaghafte Erkenntnis, dass die Digitalisierung ja ein so zentrales Thema ist, dass es nicht zwischen Co2-Debatten und Mautdesaster, äh, ich meine Verkehrs-, Innen- und Wirtschaftsministerium aufgesplittet sein sollte. Eine zentrale Digitalagentur soll her, oder vielleicht nur eine zentrale Aufsichtsbehörde? Egal, Hauptsache Zentral. Aber ist, trotz sicherlich mannigfaltiger Effizienzvorteile, nicht die Verteilung auf mehreren Schultern, manchmal nicht auch vorteilhaft? #wasistwenneinerversagt #zentralisierungswahn #wettbewerbunterministerien
 

PBTF1NEBCG

Schon wieder Star Wars

von Doreen Werner

Ja es stimmt. Der Hypetrain um Das Erwachen der Macht ist ordentlich am laufen. Nichtsdestotrotz ist das folgende Medley von Jimmy Fallon zusammen mit dem Cast von Star Wars richtig genial und auf jeden Fall-ohrwurmverdächtig.

Serienempfehlung: Mr. Robot

von Merlin Münch

Dass Streamingportale wie Netflix und Amazon Prime gute Serien können ist spätestens seit House of Cards, Better call Saul oder Master of None kein Geheimnis mehr. Mit Mr. Robot bringt Amazon eine düstere, extrem realistische Hackerserie an den Start, die von Anfang bis Ende die Spannung hoch hält. Absolute Binge-Watch-Empfehlung.


 

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