Unser #netbeat. Wöchentlich kuratiert von den Kooperateur_innen für Euch: Netzpolitik, Kultur, Medien, digitale Bildung, Politik und Zeitgeschichte.
Heute geht es um coole Fahrradhelme, Memes und missverstandene Mails.
In dieser Woche zusammengestellt von Fabian Mirau. Viel Spaß.

fahrrad

Innovative Fahrradhelme

Sind wir mal ehrlich: Fahrradhelme sind, wenn man sie überhaupt trägt, ein notwendiges Übel. Ein Kompromiss zugunsten der Sicherheit auf zwei Rädern. Viel zu klobig, unförmig und unhandlich. Wirklich schön finden wir sie oft nicht. Das spiegelt sich auch im Stadtbild wieder: Fahrradfahrer mit Helm sind eher die Seltenheit.

Dabei dürfte ihr Zweck für alle einleuchtend sein. Niemand wird ernsthaft bestreiten können, dass Helme eigentlich eine Selbstverständlichkeit für jeden Kopf sein sollten.

Dieser Tatsache ist man sich wohl auch bei wired.de bewusst und hat eine Liste  innovativer Fahrradhelme zusammengestellt, die das schlechte Image der schützenden Kopfbedeckung ein für allemal beseitigen wollen. Neben coolen Helmen zum Zusammenklappen, platt Drücken und selbst Bemalen finden wir einen Fahrrad-Airbag besonders bemerkenswert und irgendwie amüsant:

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Bild: CC BY 2.0 flickr.com, Bearbeitung: Kooperative

Die Wissenschaft hinter Memes

Internet-Memes sind ein besonderes Phänomen. Nahezu jeder kennt #GrumpyCat, die #IceBucketChallenge oder #BadLuckBrian. Aber den Erfolg einzelner Memes kann sich niemand vollständig erklären. Warum heben einige wenige Memes in sozialen Netzwerken total ab, werden weltberühmt, während andere Bilder, Gifs und Videos in den unbedeutenden Tiefen von Reddit, Youtube und Facebook verweilen?

Auf netzpiloten.de findet sich ein Artikel, der wissenschaftliche Antworten auf den Erfolg von Memes präsentiert. Danach müssen wie möglichst nützlich, leicht nachahmbar oder kopierbar und  für das menschliche Gehirn interessant sein. Der ganze Artikel, der übrigens eine Übersetzung von  the conversation ist, findet sich hier.

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Warum E-Mails häufig mit einem J enden

Das mysteriöse, alleinstehende J (oder auch K und L) in E-Mails hat (auch bei uns) schon für so manche Verwirrung gesorgt. Meistens steht es hinter Sätzen, die in einem bestimmten Kontext, lustig gemeint sein könnten. Die Süddeutsche Zeitung klärt auf: Es handelt sich dabei eigentlich um ein :), ein :|, oder ein :(, jeweils auch mit den häufig angefügten Bindestrichen.

Das ist gefährlich. Denn ironisch gemeinte Sätze können, besonders in der Kommunikation in und zwischen Unternehmen schnell missverstanden werden, wenn der Smiley fehlt.

Grund für die Umwandlung eines 🙂 in ein J ist die Rechtschreibkorrektur des Mail-Programms Outlook. Es hält Zeichenkombinationen, aus denen Smileys bestehen, für Rechtschreibfehler, die mit der alten Schriftart „Windings“ geschrieben wurden und korrigiert sie automatisch an Computern, die diese Schriftart nicht installiert haben.

Um zukünftige Missverständnisse zu vermeiden, hilft es, die Autokorrektur des Mail-Programms anzupassen. Eine Anleitung dazu liefert ebenfalls die Süddeutsche Zeitung. J

 

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