Verschiedene Arten von Sexualität, die eigenen Homies und der Grundsatz „Eigentum verpflichtet“ gehen damit einher.
Und natürlich die Würde des Menschen.

Dass die Würde des Menschen unantastbar ist, hat jede*r schon einmal gehört. Der Satz stammt aus dem Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, das 2019 seinen 70. Geburtstag feiert. Für die meisten von uns ist dieser Satz schon immer da gewesen und selbstverständlich. Aber ist es wirklich so?
Leider nicht: Menschenrechte sind nirgendwo selbstverständlich, sondern immer eine Errungenschaft und dort wo sie gelten, müssen sie verteidigt werden. Es gibt zahlreiche Konflikte und Kriege. Es sind so viele Menschen wie noch nie auf der Flucht. Ist die Würde doch antastbar? Und wenn ja, wie ist es dann um unsere Demokratie bestellt? Wird die Menschenwürde mit den Füßen getreten?
Anspruch und Wirklichkeit klaffen hier weit auseinander.

Aber was haben Menschenrechte nun mit der KOOPERATIVE zu tun?
Unternehmen tragen das Risiko, dass sich ihre Aktivitäten – direkt oder indirekt – nachteilig auf Menschenrechte auswirken. Dieses Risiko zu kennen, ist Bestandteil der unternehmerischen Verantwortung. Die KOOPERATIVE hat eine Verantwortung, wie jedes Unternehmen auch – unabhängig von Größe, Standort und Produkten.

Wait! What? Wow! – Die KOOPERATIVE nimmt den Mund ganz schön voll.
Eine kleine Company aus dem Prenzlauer Berg, die sich nun neben der bisherigen Arbeit die Verteidigung der Menschenrechte auf die Fahne geschrieben hat?
Natürlich – aber uns ist bewusst, dass unser Beitrag mikroskopisch klein ist.

Und dennoch: Wir finden es richtig und wichtig, sich dafür einzusetzen.
Wir stehen vor der Schwierigkeit: Wie können wir uns für etwas engagieren, das so groß und allumfassend ist, dass es kaum zu greifen ist? Wir haben uns überlegt: Brechen wir es auf viele kleine Punkte hinunter und fragten die Kooperateur*innen selbst: Was ist für dich #unantastbar?
Heraus kamen vielfältige Antworten, die sich auf allen Ebenen bewegen. Es wurde „die roten Haare meiner Kids“ oder „diskriminierungsfreie Räume“ geantwortet, genauso wie „die Charta der Menschenrechte“.
Jede*r von uns kann sich im Kleinen für Menschenrechte einsetzen; fangen wir doch mit dem Punkten an, die uns persönlich besonders wichtig sind und benennen diese.
Auf unserer Karte kannst du dir alle Antworten der Kooperateur*innen ansehen.
Wir wollen aber auch von dir wissen: Was ist für dich #unantastbar? Im Kleinen und im Großen. Lass uns eine Debatte anstoßen, trag’ dazu bei! Schreib’ bei Facebook, Instagram oder Twitter, was für dich #unantastbar ist!

Gesellschaftlichen Mehrwert im Kleinen schaffen
Die KOOPERATIVE BERLIN wurde gegründet mit der Absicht, gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen. Mit unseren Projekten tragen wir nicht direkt zur Durchsetzung der globalen Menschenrechte bei, aber wir geben uns Mühe, indem wir an Projekten arbeiten, die sich für die Vielfaltsgesellschaft und Demokratie einsetzen und dies in den Mittelpunkt der Diskussion und Auseinandersetzung rücken und Diskurse schaffen durch Begegnungen und Formate im Kleinen. Wir fangen mit kleinen Schritten an – und das ist #unantastbar.

Nun bist du an der Reihe: Sag uns, was für dich #unantastbar ist?
Schau bei Instagram, Facebook oder Twitter, was für unsere Kooperateur*innen #unantastbar ist und mach mit!

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