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Unser #netbeat. Wöchentlich kuratiert von den Kooperateur_innen für Euch: Netzpolitik, Kultur, Medien, digitale Bildung, Politik und Zeitgeschichte.
Heute geht es um Digitale Sprachassistenten,der US-Regierungswechsel auf Twitter und Tom Cruise.
In dieser Woche zusammengestellt von Fabian Mirau. Viel Spaß.

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Bild: Rob Albright, Flickr.com CC BY-NC 2.0

Danke, Alexa!

Amazons „Echo“, der digitale Assistent für die eigenen vier Wände, kommt so langsam auch in Deutschland an. Immerhin hat es 2 Jahre gedauert, bis der kleine Alltagshelfer den weiten Weg nach Europa gefunden und sich unter anderem die deutsche Sprache angeeignet hat.
Da gibt es natürlich allen Anlass, ernsthafte Bedenken zu äußern. Denn Alexa (so der Name der künstlichen Stimme) hört, schaltet man das Mikrofon nicht stumm, immer mit. Und alle Spracheingaben werden, wie bei anderen Assistenten auch, an Amazons Server weitergeleitet. Die Bundesbeauftragte für Datenschutz, Andrea Voßhoff, bemängelt beispielsweise, dass nicht klar ist, in welchem Umfang das geschehen soll. Und überhaupt: In Anbetracht der zahlreichen Hackerangriffe und Datendiebstähle kann kein IT-Unternehmen der Welt völlige Datensicherheit gewährleisten.

Golem.de haben die erste „Echo“-Version getestet und finden, dass man dem Gerät den noch immer frühen Entwicklungsstatus deutlich anmerkt. Trotzdem gewöhnte man sich offenbar schnell an den kleinen Helfer und bedankte sich sogar häufig bei ihm/ihr.

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Regierungswechsel digital – Was passiert eigentlich mit dem Twitter-Account des US-Präsidenten?

Dieser Frage widmet sich nun ein Blogartikel des Weißen Hauses. Schließlich will sich der oder die kommende Präsident_in inhaltlich von ihrem Vorgänger abheben. Mit alten Tweets möchte man  natürlich nicht in Verbindung gebracht werden.

Und wie geht so ein digitaler Regierungswechsel vonstatten?

Inhalte auf Twitter (und Snapchat, Instagram, Facebook, Mail,…) werden archiviert und anschließend aus den social-media-Plattformen gelöscht beziehungsweise in einen neuen Account übertragen. Der Account des Präsidenten bleibt also bestehen, die Follower bleiben. Er weist aber keine Beiträge mehr auf. Und Obama twittert ab dem 20. Januar nicht mehr als @POTUS, sondern als @POTUS44.

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Netzpolitik.org sehen darin den Nachteil, dass nun alle Links und Einbettungen zu Obamas Tweets auf Websites künftig nicht mehr funktionieren werden, weil die Tweets unter seinem Account nicht mehr existieren.

Themenwechsel: Warum hat Tom Cruise eigentlich in jedem Film den immer gleichen Gesichtsausdruck? vulture.com hat dazu ein paar interessante Thesen formuliert. Zum Beispiel: „The cuts are actually ancient runes, sending secret messages out into the universe for some dark eldritch purpose.“

Aha!

 

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