Migration und Digitalisierung verändern den Schulalltag. Smartphones und soziale Netzwerke sind omnipräsent, aber kaum Teil einer konstruktiven Nutzung im Unterricht. Das Internet ist für heutige Jugendliche kein Medium mehr, sondern natürlicher Lebensraum. Daneben werfen die Effekte der dauerhaften Migration für Lehrende zahlreiche drängende Fragen auf.

Wie sieht das Lernen in Zukunft aus? Wie können Technologien und Onlineangebote genutzt werden, um Jugendliche dort abzuholen, wo sie sind? Und wie lassen sich Themen des Geschichts- oder Politikunterrichts – wie Demokratie und Menschenrechte – an Klassen vermitteln, in denen zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus Familien stammen in deren Erfahrungshorizont Themen wie Zweiter Weltkrieg oder Mauerfall nicht zu den Selbstverständlichkeiten der eigenen Lebenswelt gehören?

Diese Herausforderungen sind die zentralen Themen der Werkstatt, die wir in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung gerade starten. Demnächst wird es die Werkstatt auch unter werkstatt.bpb.de zu sehen geben.

Mit dem Start des Schuljahres 2011/12 sucht die Online-Werkstatt für ein Jahr Partnerinnen und Partner aus der schulischen und außerschulischem Bildung, die Fragen diskutieren, Lehrmaterialien testen und in Mikrokonferenzen Ideen austauschen. Sie erhalten so die Möglichkeit, an der Entwicklung neuer Vermittlungsmethoden und Lehr- bzw. Lernmaterialien mitzuwirken.

Das Projekt umfasst neben der Online-Werkstatt auch Camps und Konferenzen, sowie Workshops mit ausgewählten Partnerschulen.

Wir freuen uns über Interessenten und lassen bei Bedarf gerne weitere Informationen zukommen.

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