HEUTE startet unsere neue Podcast-Serie “Bogensee: Diktaturen im Wald”. Dafür begeben wir uns in den Brandenburgischen Wald, im Norden von Berlin. Denn dort, am Bogensee, befindet sich ein verlassenes Gelände. Wer heute dorthin fährt, kann nur raten, was das für ein Ort ist. Gedenktafeln oder einordnende Informationen findet man an diesem historischen Ort nicht. Doch dabei ist hier viel passiert…

Der Ort ist ein steinernes Erbe der NS-Zeit und der DDR zugleich.
Denn hier baute man einst den “Waldhof”, das ehemalige Wochenendhaus von Nazipropagandaminister Joseph Goebbels und später eine DDR-Kaderschmiede für den sozialistischen Nachwuchs.

Und wofür steht “Bogensee” heute?
Für Diktatur, Propaganda und Ideologie? Für Gemeinschaft und Visionen? Für Verdrängung und Vergessen? Für verpasste Chancen und ungenutzte Möglichkeiten?

Gemeinsam mit Markus Dichmann und Gina Enslin begeben wir uns in sechs Folgen auf eine Erkundungsreise.
Dabei sprechen wir mit Historiker:innen, Zeitzeug:innen und Expert:innen, um zu verstehen, was aus diesem Ort werden kann und wofür das Gelände am Bogensee heute steht. Wir schauen wir zurück in die NS-Zeit und in die DDR, in die Transformationszeit nach 1989 – und schließlich wieder aufs Heute.

Einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier:

Alle Podcast-Folgen findet ihr außerdem hier:

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Der Podcast “Bogensee: Diktaturen im Wald” wurde in Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam produziert und mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.

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